Windows Linux Apple? Was nutze ich?


Welches System nutze ich und warum?

Mit Windows bin ich quasi „aufgewachsen“ (im Alter von ca. 25 Jahren 🙂 ). Damals hatte ich den ersten PC von Packard Bell bekommen, noch mit Windows 95.
Da ich vom Commodore 64 auf Windows 95 umgestiegen bin, gab es einige Probleme, d.h. ich war fast jeden Tag wieder im Saturn in Trier, da irgendwas nicht stimmte. Irgendwann wurde es mir zu blöd und ich befasste mich selber damit wie man z.B. Windows neu installiert. Das war damals noch komplizierter als heute, da mußte man Startdisketten erstellen und von diesen booten, damit man irgendwann von CD installieren konnte.Später ging ich dann zu Windows 98 über, es folgten Windows NT 4.0, Windows 2000, Windows Vista, Windows 7, Windows 8, Windows 8.1 und Windows 10. Windows XP hatte ich persönlich nie genutzt.

Öfters schaute ich mal über den Tellerrand, da kam dann auch mal SuSE Linux 5.x, 6.x usw. auf den PC. Die Installation war nie wirklich das Problem, das Problem war dann, was stelle ich mit diesem Linux an, wo ist die Desktopoberfläche, ähnlich wie bei Windows mit der Maus, denn diese Oberfläche mußte man damals noch von „Hand“ starten? Das erforderte das Lesen des dicken Handbuches das dort dabei war.
Früher war das Internet noch nicht so schnell, vor allem gab es noch keine Flatrate, da war das kaufen der Distribution günstiger wie runterladen. Das Paket umfasste ein richtig dickes Handbuch und 5-8 CDs zum Preis von ca. 89DM (ca. 45€).Neben SuSE gab es noch Mandrake (später Mandriva), das wurde eine zeit lang meine Lieblingsdistribution. Ich installierte Linux meistens neben Windows, gestartet wurde über einen separaten Bootmanager. Dabei wurde jeweils ein System vor dem anderen gerade gestarteten System versteckt.
Red Hat Linux hatte ich auch mal länger am laufen gehabt, ebenso Fedora Linux. Später kam dann Ubuntu zum Einsatz. Aus Ubuntu entwickelten sich parallel andere Distributionen die auf Ubuntu basierten, wie auch Linux Mint.

Apple…, ja das ist so was. Ich halte davon gar nichts. Völlig überteuerte Preise für ein System wo man noch lange nicht machen darf was man möchte. Oder man extra in einen Apple Shop muß für eine Festplatte zu wechseln usw. usf. Nein Danke. Es kann sein das das System soweit ohne Probleme funktioniert, aber für mich ist das nichts. Bei Windows und Linux kann ich aus vielen vielen Quellen Programme installieren.

Was setze ich jetzt aktuell ein?

Auf meinem Spiele PC läuft Windows 10 Professional, alleine schon wegen? Klar, wegen den Spielen, desweiteren weil dort Photoshop installiert ist. Dann habe ich noch einen „Server“ daneben stehen, dort ist Linux Mint 17.3 installiert. „Server“ weil es eigentlich kein richtiger Server ist, sondern ein normales Linux Mint 17.3 mit Cinnamon Oberfläche. Aber die Funktionen dieses PCs sind einfach nur Datenserver im Heimnetzwerk, Stichwort Samba, sowie Mediaserver, Stichwort Plex. Sonst hat er keine Funktionen. Übrig bleibt noch mein Laptop, der Rechner der am meisten genutzt wird. Auf diesem habe ich vor ein paar Tagen (Stand 15.10.2016) Linux Mint 18 installiert nachdem Windows 10 Professional wieder mal nicht so wollte wie ich wollte. Nachdem ich mich vergewissert hatte das meine meistgenutzen Programme auch unter Linux Mint laufen, gab es kein halten mehr. Datensicherung inkl. Thunderbird Email und Firefox Profil. Linux Mint USB Stick rein, Festplatte formatieren lassen und Linux Mint installiert.

Thunderbird EMails und Firefox Profil zurückgespielt und schon funktionierte schon einmal wieder das wichtigste.

Meine Empfehlung: Testet Linux einmal und steigt danach wenn möglich darauf um. Gerne kann man auch mal bei mir vorbeikommen und sich Linux Live ansehen. Auch spende ich unter gewissen Voraussetzungen gerne eine CD oder einen USB Stick mit Linux Mint 18.

Meine Programme die ich laufend nutze und die es für Windows wie auch für Linux (zumindest Linux Mint) gibt:

  • Firefox (inkl. Profil von Windows nach Linux Übernahme)
  • Thunderbird (inkl. Profil von Windows nach Linux Übernahme)
  • KeePass 2 (Passwortverwaltung plattformübergreifend für Windows, Linux, Android)
  • Libre Office (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation usw.)
  • sabnzbd (Newsgroups downloader)
  • Filebot (automatisches Umbenennen von Dateien)
  • Teamviewer (Remote Support)
  • VLC Player (sämtliche Mediadateien wiedergeben)

Ein weiterer Vorteil von Linux sind die Viren, die es eigentlich nicht dafür gibt 🙂